Studentenleben

Das Leben als Student hat sich in den vergangen Jahren maßgeblich verändert. Lange Zeit war das so genannte Studentenleben – vor allem in Deutschland – ein durchaus bequemes Leben. Fast jeder konnte studieren – unabhängig davon aus welcher Gesellschaftsschicht man kam. Es galt als eine große Errungenschaft der Nachkriegszeit, Jugendlichen aus allen Gesellschaftsschichten und völlig losgelöst von finanziellen Kriterien ein Studium zu ermöglichen und somit den Sprung in ein bürgerliches Leben vollziehen zu ermöglichen. In den letzten 10 Jahren hat sich das Studentenleben jedoch in vielerlei Hinsicht nachhaltig verändert und an das angelsächsische System angepasst.

Heute weht ein kräftigerer Wind an den deutschen Unis. Neben einem hohen Lernpensum und strikten Numerus Klausus Vorgaben, muss man das Studium auch oftmals in der Regelstudienzeit absolvieren. Wer kein Stipendium hat, muss entweder auf die finanzielle Unterstützung durch die Eltern hoffen oder alles selber finanzieren. das Studium im 21. Jahrhundert entspricht einem Vollzeitjob und lässt wenig Möglichkeiten die Zeit zu vertrödeln. Es ist essentiell bereits während des Studiums zahlreiche Praktika zu machen, um Netzwerke für die berufliche Zukunft zu knüpfen. Die Praktikumsplätze sind rar gesät und die Unternehmen erwarten von den Studenten auch im Rahmen des Praktikums Höchstleistungen. Wer sein Studium nicht in der Regelstudienzeit absolviert, hat oft schlechte Karten bei der Jobsuche. Zum einen fallen hohe Studiengebühren bzw., deren Rückzahlung an und zum anderen sehen potentielle Arbeitgeber es nicht gerne, wenn man sich beim Studium zu viel Zeit gelassen hat.

Erwachsenenbildung

Eine optimale Möglichkeit des Studierens findet sich sicherlich in der Erwachsenenbildung, einem Studium, das neben dem Beruf an Fernuniversitäten und via Internet absolviert wird. Viele renommierte Unternehmen bieten jedoch auch die Möglichkeit eines Studiums an und finanzieren dieses sogar für ihre Arbeitnehmer. Daran gekoppelt ist jedoch häufig die Verpflichtung im Anschluss für eine bestimmte Zeit für das entsprechende Unternehmen tätig sein zu müssen, damit das Unternehmen seine Ausgaben über die Beschäftigung und die Qualifikation des Arbeitnehmers assimilieren kann.